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Verschmutzte Meere, der Klimawandel, Menschen, die in Textilfabriken zu unmenschlichen Bedingungen arbeiten müssen, und Tiere, die für die Produktion von Lederhandtaschen und -mode leiden – die negativen Auswirkungen unseres Konsumverhaltens werden zunehmend sichtbar und regen immer mehr Verbraucher zum Umdenken an. Slow Fashion ist ein Ansatz, der das Zeug dazu hat, sich zu einer echten Fashion-Revolution auszuweiten.

Warum die Fast Fashion Industrie ein Problem ist und wie Slow Fashion ein neues Bewusstsein schaffen kann

Noch vor wenigen Jahren konntest du in Modegeschäften zwei bis vier Kollektionen pro Jahr einkaufen. Wenn du heute in der Innenstadt unterwegs bist oder dich auf den Websites von Modelabels über die neuesten Trends informierst, wirst du feststellen, dass es ständig Neues gibt. Der Begriff Fast Fashion beschreibt eine Mode, die immer schneller produziert und auf den Markt gebracht wird. Was heute angesagt ist, wird schon morgen wieder vom nächsten Trend abgelöst. Doch warum ist Fast Fashion ein Problem? Was will die Slow Fashion Bewegung erreichen und kann nachhaltige Mode wirklich Spaß machen?

Slow Fashion ist fest in die DNA unseres Modelabels Blissker eingeschrieben. Wir stellen uns in jedem Stadium der Produktion unserer Sweatshirts, Hoodies, T-Shirts und Pants die Frage, ob wir wirklich nachhaltig arbeiten und was wir noch besser machen können. Wir möchten Verantwortung übernehmen und unser Bewusstsein für Nachhaltigkeit in Form von stylisher Mode auf die Straße tragen. Nur gemeinsam mit der gesamten Slow Fashion Bewegung schaffen wir es, wirklich etwas zu verändern. Wir stellen dir in diesem Artikel 7 Fakten zum Thema Mode vor, die dich garantiert zum Nachdenken bringen werden.



Fakt 1: Der Ausgangspunkt: Was Fast Fashion für den Planeten bedeutet

Wusstest du, dass die Fast Fashion Industrie direkt nach der Ölindustrie der zweitschmutzigste Industriezweig der Welt ist? Die Probleme, die durch Fast Fashion entstehen, beginnen beim wasserintensiven Baumwollanbau oder bei der Produktion synthetischer Fasern auf Erdölbasis. Sie reichen über die Verschiffung der Rohstoffe in Containern bis hin zur Färbung und Behandlung der Fasern mithilfe giftiger Chemikalien. Nach der Weiterverarbeitung der Stoffe zu Modeartikeln folgen erneut lange Transportwege. Die Kleidung wird meist einzeln verpackt in Geschäfte oder die Lager von Onlinehändlern geschickt. Und da hören die Probleme längst nicht auf.

Der größte Teil der Mode wird gar nicht verkauft, sondern verbrannt – ein Prozess, bei dem klimaschädliches CO₂ freigesetzt wird. Von den Textilien, die in den Kleiderschränken der Kunden landen, wird ein Fünftel nie getragen. Jedes Mal, wenn du beispielsweise einen Fleecepullover wäschst, wird Mikroplastik aus dem Stoff gespült, das über Flüsse in die Weltmeere gelangt. Die Länder des globalen Südens werden mit Altkleidern überhäuft, die nicht recycelt werden können und im besten Fall zu Putzlappen weiterverarbeitet werden. Und das sind nur einige wenige der zahllosen Probleme, die die Fast Fashion Industrie für die Umwelt bedeutet. Fakt ist: Durch Fast Fashion entsteht eine Überproduktion, an der unser Planet zu ersticken droht.

Fakt 2: Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit: Wie die Fast Fashion Industrie Menschen ausbeutet

Jeder kennt die Bilder von brennenden oder eingestürzten Textilfabriken in Indien, Bangladesch und anderen Ländern, in denen unsere Mode hergestellt wird. Es ist allgemein bekannt, dass die Mode der Fast Fashion Industrie nur deshalb so billig verkaufen kann, weil die Menschen, die am Produktionsprozess beteiligt sind, ausgebeutet werden. Ganz besonders Modelabels, die über Subunternehmer produzieren lassen, nehmen die unzureichende Bezahlung und die schrecklichen Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken billigend in Kauf. Die Gründung von Gewerkschaften wird meist verhindert und nicht einmal die Staaten, in denen diese Textilindustrie ansässig ist, zeigen ein ernsthaftes Interesse an einer Erhöhung des Mindestlohns. Mit Dumpinglöhnen und niedrigen Umweltstandards machen sie bei Modeunternehmen regelrecht Werbung für sich als interessante Produktionsstandorte.

Bei Blissker sind wir nicht bereit, diese Ungerechtigkeit hinzunehmen. Wir haben uns deshalb dafür entschieden, in Europa zu produzieren und besuchen unsere Produktionsstandorte mindestens dreimal im Jahr, um sicherzustellen, dass vor Ort gute Arbeitsbedingungen herrschen. Wir setzen uns für faire Löhne ein und wollen, dass die Menschen, die für uns arbeiten, ihren Lebensunterhalt mit ihrem Einkommen gut bestreiten können.



Fakt 3: Warum uns schnelle Mode nicht glücklich macht

Stehst du auch regelmäßig vor deinem gut gefüllten Kleiderschrank und weißt nicht, was du anziehen sollst? Dieses Gefühl kennen wir wahrscheinlich alle. Fast Fashion investiert viel Geld in Werbekampagnen, die uns vorgaukeln, dass das, was wir bereits besitzen, nicht mehr angesagt ist. Wir werden regelrecht süchtig nach immer neuen Farben und Schnitten. Slow Fashion steht dagegen für hochwertige Lieblingsteile, die wir jahrelang gern anziehen, die wir sorgsam behandeln und am liebsten jeden Tag tragen.

Bei Blissker stellen wir qualitativ hochwertige und clean designte Hoodies, Shirts und mehr her. Alle Teile sind bequem geschnitten und unisex tragbar. Nimm dein Blissker-Kleidungsstück als Basis für immer neue Stylings, die du mit deinen Accessoires und deinem einzigartigen Look kreierst.

Fakt 4: Die Slow Fashion Bewegung – ein Ansatz, der uns alle angeht

Wir sind davon überzeugt, dass das Bewusstsein für nachhaltige Mode uns alle etwas angeht. Als Gesellschaft haben wir es mit unserem Konsumverhalten in der Hand, Fast Fashion den Rücken zuzukehren und Verantwortung zu unternehmen. Mit unseren einzigartigen Designs möchte das Blissker-Team Nachhaltigkeit zum Trend machen. Reflektierende Elemente verleihen unserer Mode einen Glanz, der zum Statement wird. Uns ist bewusst, dass unser Einsatz für Nachhaltigkeit unternehmerischem Gewinnstreben manchmal im Weg steht. Dennoch glauben wir fest daran, dass wir gemeinsam mit anderen Labels und einer riesigen Community von Menschen, die Teil der Slow Fashion Bewegung sind, einen Unterschied machen können. Ein bewussteres Konsumverhalten ist ein Modetrend, der ab sofort fest in unseren Köpfen verankert sein sollte.

Fakt 5: Slow Fashion – nachhaltig, aber zu teuer?

Wer kann sich Slow Fashion leisten? Wir wissen, dass ein Sweatshirt von Blissker deutlich mehr kostet als ein Shirt, das du im Modeladen in der Fußgängerzone findest. Wenn du allerdings ausrechnest, wie oft du deinen Blissker-Hoodie tragen wirst, wird sich dein Blick auf den Preis ändern. Vielleicht magst du dir ein Blissker-Shirt zum Geburtstag wünschen? Oder du teilst es dir mit einem lieben Menschen, weil die Unisex-Passform einfach jedem steht? Ja, nachhaltige Mode kostet auf den Blick mehr als Fast Fashion. Der wahre Preis, den die Erde und die Menschheit für Billigmode zahlen müssen, ist aber weitaus höher. Wenn du deine Kleidungsstücke häufiger trägst und beim Styling kreativ bist, kannst du dir wenige, aber hochwertige Produkte sicher leisten.

Fakt 6: Was du noch tun kannst, um Verantwortung zu tragen

Die Slow Fashion Bewegung lebt von deiner Kreativität. Dein Shirt hat ein Loch? Wie wäre es mit einer witzigen Stickerei oder einem Bügelflicken, der dein Lieblingsteil zum stylishen Unikat macht? Du hast zu- oder abgenommen oder dich bei der Farbe geirrt? Gib deine Kleidung an Freundinnen und Freunde weiter, veranstalte eine Kleidertauschparty oder verkaufe etwas auf dem Flohmarkt. Wenn du etwas Neues kaufst, achte auf entsprechende Zertifikate, lies dir die Unternehmensstory von Modelabels durch und frage in E-Mails oder via Social Media nach, wie die Kleidung hergestellt wurde.

Fakt 7: Es kommt darauf an, anzufangen

Wir bei Blissker wissen, dass das, was wir unternehmen, längst nicht perfekt ist. Aber wir sind sicher, dass es darauf ankommt, anzufangen. Wir tragen Verantwortung, indem wir die in unseren Augen nachhaltigsten Verpackungsmaterialien verwenden. Wir produzieren in Europa und kontrollieren die Arbeitsbedingungen vor Ort selbst. Wir haben ein Bewusstsein dafür entwickelt, umweltfreundliche Materialien zu verwenden, recherchieren nach nachhaltigen Alternativen zu chemisch hergestellten Fasern und arbeiten verstärkt mit Bio-Baumwolle. Slow Fashion heißt für uns Verantwortung gegenüber der Umwelt, Menschen und Tieren. Jeder Schritt hin zu nachhaltiger Mode ist ein Schritt in eine Zukunft, die wir mit Elan und Stolz mitgestalten wollen.



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