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Plastikmüll ist eines der großen Probleme unserer Zeit. Ob als Mikroplastik im Meer oder als Müll im Wald – Plastik bedroht ganze Ökosysteme. Es zersetzt sich in der Natur nur sehr langsam, Tiere verschlucken sich an Plastikteilen und verheddern sich in Schnüren und Kunststoffnetzen. Wir alle können etwas tun, um Plastik schon beim Einkaufen zu vermeiden. Hier findest du sieben einfache Tipps, die dir dabei helfen sollen, plastikfrei einzukaufen.

Idee 1: Obst und Gemüse plastikfrei einkaufen

Ganz gleich, ob du Single bist oder eine ganze Familie versorgst – beim Einkauf von Obst und Gemüse ist es besonders einfach, auf Verpackungen zu verzichten. Im Supermarkt gibt es Äpfel, Paprika, Salatgurken und Kartoffeln immer häufiger auch in loser Form. Wenn du diese Artikel in ein wiederverwendbares Netz packst, kannst du außerdem Geld sparen. Oft sind lose verpackte Waren günstiger als Obst und Gemüse, das in Folie und Verpackungen eingeschweißt ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass du nur so viel kaufst, wie du auch wirklich brauchst und weniger Lebensmittel im Müll landen.

Noch viel schöner als der Einkauf im Supermarkt ist ein Bummel über den Wochenmarkt. Hier bekommst du frische Produkte direkt vom Erzeuger oder von Zwischenhändlern, die ausschließlich beste Ware beziehen. Markthändler freuen sich, wenn sie deine Einkäufe in deinen Korb oder einen mitgebrachten Stoffbeutel packen können. Auch Hofläden sind eine Alternative zum Supermarkt. Sie bieten dir eine persönliche Atmosphäre, ein plastikfreies Einkaufserlebnis und nachhaltige, saisonale sowie herrlich frische Produkte.

Idee 2: Gut vorbereitet in den Supermarkt

Selbst in den großen Supermarktketten zeichnet sich mittlerweile ein Umdenken ab. In Märkten, in denen du frische Produkte selbst abwiegen musst, ist es immer häufiger möglich, Tomaten und Co. in mitgebrachten Mehrweg-Netzen zu bündeln. Wir empfehlen dir, ausreichend Netze, eine große Klappkiste, Stoffbeutel und Vorratsdosen zum Einkauf mitzubringen. An vielen Fleischtheken kannst du Wurst und Fleisch direkt in deine Dose packen lassen. Außerdem solltest du immer einen Thermobecher dabeihaben. So kannst du deinen Coffee To Go im Alltag mit gutem Gewissen genießen.


Idee 3: Unverpackt Läden und Co. – innovative Geschäfte unterstützen

In vielen deutschen Städten gibt es mittlerweile Unverpackt-Läden, in denen du einen Großteil der Produkte, die du im Alltag benötigst, ganz ohne Verpackung und damit auch plastikfrei kaufen kannst. Das bezieht sich nicht nur auf Obst und Gemüse, sondern auch auf Nüsse, Mehl, Zucker, Waschmittel, Kosmetika, Milchprodukte und viele weitere Waren des täglichen Bedarfs. Wie das geht? Du bringst zum Einkauf leere, ausgewaschene Eispackungen, Gläser mit Schraubverschluss, ausgespülte Flaschen und Vorratsdosen mit. Diese werden leer abgewogen und anschließend mit den Produkten deiner Wahl befüllt. Plastikmüll entsteht bei dieser Form des Einkaufens gar nicht und du kannst grammgenau kaufen, was du benötigst. 

Hast du vergessen, Dosen und Gläser mitzubringen? Kein Problem: Gegen eine geringe Gebühr oder Pfand kannst du dir Mehrwegverpackungen kaufen oder ausleihen. Diese Alternative zu Supermärkten halten wir für unbedingt unterstützenswert und wir können nur empfehlen, Ausschau nach Unverpackt-Läden in deiner Nähe zu halten, um Plastik noch häufiger zu vermeiden.

Idee 4: Flüssiges in fester Form kaufen

Ob Waschmittel, Shampoo, Duschgel oder Magnesiumpräparat – flüssige Produkte werden häufig in Plastikflaschen verkauft. Glas ist insbesondere im Badezimmer keine gute Alternative, da Glasflaschen auf den Fliesen oder in der Dusche schnell zerbrechen und eine Verletzungsgefahr darstellen. Viel umweltfreundlicher sind feste Waschstücke, Tabs und weitere Innovationen. Shampoos und Seifen sind in jedem Drogeriemarkt in fester Form erhältlich. Sogar Zahncreme gibt es mittlerweile als Tabletten, die sich im Mund in eine schäumende Paste verwandeln. Im Bereich der Wasch- und Putzmittel tut sich gerade besonders viel. Neben Spülmaschinentabs, deren Hülle sich im Wasser auflöst, gibt es Waschmittelkonzentrate auf Tüchern und als Tabs ohne Einzelverpackung. Haushaltsreiniger sind als Konzentrate in Tablettenform verfügbar, die du in der wiederbefüllbaren Flasche mit Wasser vermischst. Sportgetränke und Nahrungsmittelergänzungen zum Trinken gibt es als praktische Brausetabletten zum Selbstmixen.

Flüssiges in fester Form zu kaufen, hat außerdem den Vorteil, dass du diese konzentrierten Produkte leichter auf dem Fahrrad oder beim Einkauf zu Fuß transportieren kannst. Viele Zusätze, die dafür sorgen, dass flüssige Reinigungsprodukte homogen bleiben, sind bei den festen Alternativen nicht notwendig. Deshalb sind diese Produkte besonders für Menschen mit empfindlicher Haut und Allergiker eine hervorragende Wahl.


Idee 5: Schließ dich mit anderen zusammen

Du bestellst dein Müsli am liebsten online? Du kaufst Mehl gern frisch aus der Mühle? Du lässt deine Kartoffeln direkt vom Bauern liefern? Ganz gleich, ob es um Lebensmittel oder Mode geht – je kleiner die Verpackungseinheit, desto mehr Plastikmüll entsteht. Eine einfache Lösung, die noch dazu Spaß macht und Geld spart, sind Sammelbestellungen. Bevor du das nächste Mal im Onlineshop deiner liebsten Modemarke bestellst, frag deine Freundinnen, ob sie auch etwas brauchen. Bestell dein Müsli und dein Mehl in Großgebinden und teile die Einkäufe in der Nachbarschaft auf. Mit jeder Sammelbestellung wird Plastikmüll eingespart. Ein weiterer Vorteil ist, dass du bei größeren Bestellungen von Mengenrabatten profitierst und du dir auch die Versand- und Verpackungskosten mit anderen teilen kannst.

Idee 6: Trinke Leitungswasser

Leitungswasser zählt zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln. Es gibt nur wenige Regionen in Deutschland, in denen Leitungswasser entweder nicht schmeckt oder sehr nitrathaltig und deshalb womöglich gesundheitsschädlich ist. In der Regel ist es schlicht unnötig, Mineralwasser in Plastik- oder Glasflaschen zu kaufen. Wenn du ganz sichergehen willst, dass dein Wasser keine Rückstände enthält, kannst du es vor dem Trinken durch einen Wasserfilter laufen lassen. Du möchtest nicht auf Sprudelwasser verzichten? Schaff dir eine Sprudelmaschine an und verwandle dein Leitungswasser in einen spritzigen Durstlöscher. So sparst du dir auch das lästige Schleppen von schweren Getränkekisten.

Idee 7: Sei kritisch und unbequem

Die Auswirkungen unseres Konsumverhaltens beeinflussen unsere Umwelt über Jahrzehnte. Alle Tipps, die wir euch hier vorgestellt haben, sind kleine, aber dennoch wichtige Schritte auf einem langen Weg. Als Marke, die sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben hat, sind wir bei Blissker immer auf der Suche nach Lösungen, die unseren Einfluss auf die Umwelt so gering wie möglich halten. Dabei haben auch wir noch nicht die perfekte Alternative zu Plastik gefunden. Aber wir tun alles, was wir können, um immer besser zu werden. Deshalb beschäftigen wir uns beispielsweise in unseremOnlinemagazin mit Ideen, Trends und Themen rund um Minimalismus, Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Wir begrüßen es ausdrücklich, wenn sich unsere Community einmischt und uns dazu antreibt, Plastik weiter zu reduzieren und die Produktion unserer Mode noch nachhaltiger zu machen. Nur kritisches Denken und unbequemes Nachhaken führt dazu, dass Unternehmen bereit sind, neue Wege zu gehen. Frag im Supermarkt nach unverpackten Nüssen, bevorzuge Wochenmärkte und Unverpackt-Läden, hake nach, wenn in einem Versandkarton Unmengen an Blisterfolie stecken und lass den Plastikmüll direkt im Geschäft. Lasst uns einander mit guten Ideen inspirieren und Vorbilder sein. Gemeinsam können wir ein Umdenken anregen und dafür sorgen, dass die grünen Versprechen von Handel und Industrie endlich wahr werden.



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